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Ibiza: Mit dem Taxi zum Club Cala Pada

Hey Ihr Lieben,

gestern habe ich euch ja ausführlich von der Anreise „alleine mit Kleinkind“ berichtet. Kleine Anmerkung: Meine tagesaktuell geschriebenen Beiträge werden alle ein wenig später online gestellt, da die Internetverbindung hier momentan leider so gut wie gar nicht funktioniert.

Na ja – immerhin hat´s einen Tag mal geklappt – ansonsten öffnet sich eine Seite so langsam, dass ich nebenbei ein Buch lesen kann und dann bricht wieder die ganze Verbindung zusammen.

Bin grad für euch außerhalb der Anlage via Kabel online …

Soooooo …

Nach einem entspannten Flug laufe ich mit meinen zwei Koffern, dem Kinderwagen samt Wonneproppen, meiner Handtasche und dem Rucksack auf dem Rücken Richtung Ausgang. Palmen, lauter Gäste in Urlaubsstimmung. Das Flair von Spanien liegt in der Luft. Im Hinterkopf habe ich den wichtigen Hinweis eines Bekannten. Ich solle nach einem grün markeirten Taxi Ausschau halten. Die roten wären illegal. Lange suchen brauche ich nicht – direkt vor dem Ausgang stehen lauter Taxen. Und ja – alle legal. Grün nicht zu übersehen.

taxi

Wir Gäste stehen in einer Schlange an, um in die frei werden Taxen einzusteigen. Dann bin ich dran und frage einen sehr freundlichen Spanier, ob es auch Taxen mit Kindersitz gibt. Immerhin habe ich im Internet keine Infos darüber gefunden. Das würde hier ganz locker gesehen, erfahre ich auf Englisch.

Den Leon könnte ich einfach auf den Schoss nehmen – nach hinten setzen und gut festhalten. Sollte man normalerweise ja nicht – aber wir fahren keine Autobahn. Und eher langsam. Na gut. Machen wir das ausnahmsweise mal so.

taxifahren

Nachdem mein Söhnchen im Flugzeug die Leute hinter, vor und neben sich samt Mama bespasst hat, schläft er jetzt ein wenig erschöpft im Kinderwagen. Also lege ich ihn erst mal auf den Rücksitz und gebe dem Taxifahrer meinen gesamten Kram. Dann setze ich mich nach hinten und nehme mein goldiges Kerlchen auf den Arm – schlafende Kleinkinder sehen doch alle so besonders süß und friedlich aus.

Als ich dem jungen Mann sage, dass ich zum Club Cala Pada möchte, da braucht er nicht lange zu überlegen. Ach ja. Der wäre in Santa Eulalia del Rio – würde er gut kennen. Sei sehr schön da. Auf der Homepage des Clubs habe ich gelesen, dass eine Fahrt über deren Transfer-Service 70 Euro pro Strecke kostet und man diesen vorher online buchen kann.

Hmmm … wird die Taxifahrt jetzt teurer sein? Kann ich mir nicht vorstellen, da ich vorher dank Google Maps herausgefunden habe, dass wir lediglich 25 Minuten fahren und auf den Kanaren habe ich für solch eine Strecke knapp 50 Euro ausgegeben. Nun ja – lassen wir uns mal überraschen. Die Strecke, die wir fahren, ist wenig touristisch, aber landschaftlich sehr schön. Immer wieder der Blick auf das Meer. Hohe Palmen über uns. Weiße urige Häuser. Viva España.

training

Angekommen. Hey, nur 34 Euro. Klasse. Der smarte junge Mann trägt mir mein Gepäck aus dem Auto, hilft mir beim „wieder Zusammenbauen“ des Kinderwagens und wünscht mir einen guten Aufenthalt. An der Rezeption werde ich freundlich begrüßt und mir wird ein großer Plan der Anlage gezeigt. So viele Pools. So viele Angebote. Klasse.

Die Dame schlägt mir vor, dass ich die Koffer aufs Zimmer bringen lasse und erst mal ins Restaurant gehe – das hätte noch bis 21 Uhr geöffnet und wir haben ja erst 20 Uhr. Im Flieger haben wir bereits Sandwiches gegessen – aber das ist trotzdem eine gute Idee.

calapada

Die herrliche warme Abendluft und die schöne Atmosphäre geniessen alle Gäste, die draußen sitzen. Aber um da einen Platz zu ergattern, sollte man circa eine Stunde eher hier sein. Also gehe ich rein. Wie in allen größeren Hotels hat der Speisesaal etwas Kantinenmäßiges. Aber noch wichtiger ist das Essen und das teste ich dann mal mit dem kleinen Leon.

Hey – viel besser als nach einigen Gästebewertungen erwartet. Die Salate sind sehr einfallsreich. Originell – teilweise mit frischem Obst und Meeresfrüchten. Außerdem gibt es Show-Cooking-Ecken und die Paella ist herrlich. Zum Nachtisch gibt es neben tollen Desserts auch frische Ananas und Melonen. In einem Dreieinhalb-Sterne-Hotel alles nicht selbstverständlich. Was die Getränke betrifft, so ist Selbstbedienung angesagt.

es

Nach dem Dinner spazieren wir durch die schöne Anlage Richtung Hotel – ich bin direkt begeistert vom Ambiente. Wer genau wie ich keine großen Hotelbunker mag, sondern lieber eine Art weißes Dorf, das in die Landschaft eingebettet ist, der liegt hier genau richtig.

Mehrere Pools – riesige Liegeflächen und ein absolut geniales Abendprogramm. Lustig, spaßig und mit Original Stimmen. Ey das Personal hier könnte als Musicaldarsteller fungieren. Mamma Mia wird gerade präsentiert – auf eine extrem lustige und originelle „Club Cala Pada Art“ – genial. Wie die Kids mit eingebunden werden – herrlich.

clubcalapada

Am nächsten Tag teste ich gleich das Bauch-Beine-Po Training. Davon könnt ihr hier lesen.

Viele liebe Grüße von Elischeba

Disclaimer: Danke an das Hotel für Kost und Logis

 

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