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On the top of mount tao phung – die Jesus Statue

Einer der Ausflüge, den ich im Rahmen der Mrs. World Wahl mit über 80 Schönheitsköniginnen unternommen habe, war der Besuch der Jesus Statue. Dieses imposante Denkmal befand sich nur zwei Kilometer von unserem schönen Imperial Hotel entfernt. Schon beim ersten Besuch wusste ich, dass ich diesen Trip gerne mit meinem Schatz wiederholen wollte.
„Hört sich gut an“, fand Pierre, als ich ihm beim Mittagessen im Lieblingsrestaurant gegenüber unseres Hotels den Berg zeigte. Wir haben zusammen die riesigsten Krabben in unserem Leben gegessen und von unserem Sitzplatz aus die Jesus Statue sehen können.

„Five Dollar“ gab der Taxifahrer den Preis an und kurze Zeit später waren wir auch schon da – der Eintritt auf den Berg war frei. Einen Hut, Sonnenmilch und genug Wasser zum Trinken wäre von Vorteil, wenn man bei der Mittagshitze so viele Treppen steigt.

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Wer sich ein bisschen in der Bibel auskennt, der wird auf dem Weg zur Jesusnachbildung immer wieder Szenen aus Gottes Wort wieder erkennen: Eine Statue zeigt wie Abraham seinen Sohn opfern wollte (dies jedoch nicht getan hat, denn es war nur eine Vorschattung auf das spätere Loskaufopfer). Außerdem gibt es mehrere Szenen vom Abendmahl. Moses ist mit den Steintafeln zu sehen, welche die zehn Geboten zu zeigen. Unter anderem wird präsentiert, wie Jesus an einem Brunnen zu einer Frau gesprochen hat – das war das erste Mal, dass er überhaupt zu einem Menschen direkt geredet hat.

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Während viele katholische, protestantische oder evangelische Kirchen Jesus als mageren und kränklichen Mann zeigen, wird er auf diesem Berg freundlich und robust dargestellt. Die Tatsache, dass die Statuen alle strahlend weiß in der Sonne leuchten und von vielen schönen Blüten umgeben sind, hat die freundliche Aura unterstrichen. Außerdem duftete es toll nach Räucherstäbchen.

Der erste Missionar, der Jesus den Vietnamesen gepredigt hatte, war Inekew im Jahre 1533, der sich in Ninh Cuong, Quan Anh und Tra Pu niederließ.

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Oben angekommen wurden wir gebeten, unsere Schuhe auszuziehen und konnten dann in die Statue hineinklettern. Es gab an den Wänden eine Menge Bilder von Jesu Leben zu sehen – als wir danach ein paar Treppen im Inneren gestiegen sind wurde das Gebäude richtig eng. Schade, dass stark übergewichtige Personen hier nicht weiter klettern konnten. Zwei Menschen nebeneinander auf einer Stufe stehen? Unmöglich. Wir waren angekommen. Jetzt nur noch in das Guckloch hineinklettern und den Ausblick genießen!

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Mausi hatte ich vor gelassen, denn ich kannte den Ausblick schon – und Schatzi war begeistert. Ein Gast kam mir entgegen – also war neben meinem Liebsten nun Platz. Ich habe mich zu ihm und den zwei anderen Besuchern gequetscht und hatte nun oberhalb meines Körpers ein bisschen Luft.

Jedoch war mir ziemlich mulmig – meine Höhenangst und meine Begeisterung für den atemberaubenden Ausblick waren gleich stark. Was für ein starker Wind. Meine Kamera hielt ich mit beiden Händen fest umklammert. Das sie mir bloß nicht hinfällt – immerhin hatte ich meine Arme weit ausgestreckt um das ein oder andere Highlightbild zu erstellen. Denn hier sah man nun wie schön Vung Tau wirklich ist.

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„Na, mein Süßer, habe ich zu viel versprochen?“, fragte ich meinen Mann auf dem Rückweg. Nein, hatte ich nicht – das war ein Trip, der sich gelohnt hat.

 

3 Kommentare zu On the top of mount tao phung – die Jesus Statue

  1. hmm…………viel besichtigt dort – toll!

    Sehr schön zu lesen……..

    Kuss

    Anja

  2. Toller Bericht mit Tiefe!

    Schön. Weiter so.

    G. 😉

  3. Das ist ein magischer Ort – toller Bericht!

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