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Imperial Hotel Vung Tau, Misses Brasilien, Empfang

Tag EINS in Vietnam 05. November 2009

Der erste Eindruck – die Schönheitsköniginnen vom ganzen Erdball – Fotos folgen!

Was für eine Horde hübscher Damen. Wow! Wie von der Mrs. World Organisation gewünscht, werden die Schärpen von uns Missen den ganzen Tag getragen – so kann jeder direkt ersehen welches Land von welcher Dame vertreten wird. Beim Frühstück die Mädels zu beobachten ist so, als würde man sich mit der Erdkugel beschäftigen.  Mrs. Nigeria trägt ihre Tracht. Mrs. Kanada sitzt mir direkt gegenüber. Schöne lange Haare hat sie und nimmt einen Schluck Kaffee.

Dann berichtet sie mir, dass sie am Morgen schon ein bisschen geweint hat. Per Skype hätte sie mit ihrem Mann gesprochen – sie würde ihn die nächsten drei Wochen so vermissen. Dass wir alle unsere Ehepartner in unserer Nähe haben möchten und lange auf sie verzichten müssen, das schweißt uns momentan zusammen. Wir erfreuen uns an den exotischen Früchten Vietnams und sind neugierig auf die kommende Zeit.

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Warten. Warten. Und noch mal Warten.

Dann geht es weiter. Circa 200 Koffer werden beim Auschecken zur Rezeption gebracht. Jede Schönheit muss ihren Namen und ihr Land auf einen Zettel schreiben und am Gepäck befestigen. Auf diese Weise klappt Durchblicken trotz der Menge. Dann heißt es warten. Einfach sitzen, ein bisschen mit den Mädels quatschen und schauen, wie es weiter geht. „Come, please“, höre ich eine Stimme von draußen rufen. Meine Güte, sehen die stark aus: Zwei riesige rote Busse stehen vor der Tür. Großer Aufdruck: Mrs. World Logo, die letzten Gewinnerinnen des Weltfinales und Kurzinfos zum Ort des aktuellen Geschehens.

Die Fahrt nach Vung Tau dauert circa drei Stunden – tagsüber gibt es auf dem Weg eine Menge regen Verkehr. Der Blick nach draußen ist stets interessant. Mofas, Hupen, freundliche Vietnamesen, Palmen und bunte Hütten und Häuser. Wir steuern die Hauptstadt der Ba Ria Vung Tau Provinz an und sind gespannt. Vor dem Imperial Hotel angekommen stelle ich fest, dass der Empfang am Flughafen nichts war gegen das hier: Circa 500 Menschen stehen bereits vor dem Eingang. Bunt angezogen und schön geschmückt. Trompeten begrüßen uns. Winkende Kinder.

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Offene und willkommen heißende Gesichter. Musik. Gute Laune. Asiafeeling. Gerührt laufen wir weiter Richtung Rezeption. David Marmel persönlich – der Repräsentant der Mrs. World Organisation – begrüßt uns mit seinem Team. Die warmherzige Mrs. Amerika Organisatorin Batsheva Baiba umarmt mich herzlich, erinnert sich an die schöne Zeit mit mir vor einem Jahr in Kaliningrad (Mrs. World Wahl 2008) und sagt mir, dass sie äußerst erfreut ist, mich wieder zu sehen. Immer wieder betont sie, dass mich einfach so „süß“ findet.

Geniales Buffet und Misses Brasilien

Ein extrem leckeres Buffet wartet nun auf uns – das Imperial Hotel bietet feinste vietnamesische Küche. Misses Amerika fragt mich, ob ich mich zu der kleinen Gruppe am Vierertisch setzen möchte. Schnell kommen wir ins Gespräch. Misses Dänemark möchte alle Details über die Jury letztes Jahr wissen. „Ich bin der Sven“, höre ich plötzlich eine deutsche Stimme, als ich mir etwas von dem genialen Hühnchen-Kokos-Curry nachnehmen möchte. Der sympathische Hoteldirektor aus München stellt sich vor und berichtet mir, dass er sich auch schon darauf freut, meinen Mann kennen zu lernen, der knapp drei Wochen später angereist kommen wird, um sich die Finalshow anzusehen und mich endlich wieder in seine Arme zu nehmen.

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Nach der frischen und aromatischen Kost erfahren wir, wer unsere „roommates“ hier im Imperial Hotel sein werden. „Misses Switzerland“ und ich verstehen uns so gut, dass wir unbedingt wieder zusammen ein Doppelzimmer teilen möchten. Allerdings steht „Misses Brasil“ und Zimmer „526″ auf dem Schreiben, welches ich später von der Rezeption erhalte. Wie werde ich mich mit ihr verstehen? Sie ist eine der schönsten Teilnehmerinnen hier. Das ist sofort ersichtlich. Knapp 1,80 Meter groß, hellbraune Haut, riesige Augen, schlank, klassische Gesichtszüge und schönes, schwarzes, langes Haar. Dickes schwarzes Haar – traumhaft! Aber sie wirkt etwas distanziert. Ob ich mit der Dame klar komme, die das Land des Sambas, Kaffees und des Fussballs repräsentiert?

Mehr dazu lesen Sie im nächsten Blogeintrag.

Herzliche Grüße von Elischeba Wilde

UPDATE: Hier gibt es den gesamten Erfahrungsbericht zur Mrs. World Wahl in Vietnam:

 

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